Anhängerkupplung Alle Fahrzeuge
Sie suchen günstige Ersatzteile aus der Baugruppe Anhängerkupplung? Sie wollen Ersatzteile verschiedener Anbieter vergleichen oder Ihre Auswahl nach Teile-Hersteller, Preis oder Zustand eingrenzen? Dann wählen Sie am besten aus dem folgenden Katalog Ihr Fahrzeug aus, für das Sie Ersatzteile suchen, oder geben Sie die Schlüsselnummern aus den Fahrzeugpapieren ein. Im nächsten Schritt finden Sie eine Übersicht der Angebote aus der Baugruppe Anhängerkupplung für Ihr gewähltes Fahrzeug.
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Anhängerkupplung
Wichtige Informationen für Reparatur und Kauf
Eine Anhängerkupplung (Kurzform: AHK) ist eine Vorrichtungen, um ein Fahrzeug mit einem Anhänger zu verbinden. Sie bildet die Grundlage für den Transport von größeren Lasten und sperrigen Gütern mit dem eigenen Kraftfahrzeug. Weiterhin kann die Anhängerkupplung auch als Basis für andere Transportvorrichtungen wie z. B. einem Fahrradträger dienen. Der größte Vorteil gegenüber expliziten Transportfahrzeugen besteht darin, dass die Alltagstauglichkeit des eigenen Fahrzeugs erhalten bleibt. Nach Gebrauch wird der Anhänger von der Kupplungskugel getrennt und das Fahrzeug kann in gewohnter Form genutzt werden. Zu einer Anhängerkupplung gehört stets ein Elektrosatz ("E-Satz"), der die Elektrik des Fahrzeugs mit der des Anhängers verbindet, um, u.a. Impulse der Bremsen und Rückleuchten vom Fahrzeug zumn Anhänger zu übertragen.
1. Bauart
Die Firma Westfalia aus Wiedenbrück erfand 1932 die erste Anhängerkupplung mit Kugelkopf. Dieses System kommt heute bei nahezu allen PKW-Anhängerkupplungen zum Einsatz. Hierzu wird am Heck des Fahrzeugs eine Halterung mit einer genormten 50mm Kupplungskugel montiert. An der Deichsel des Anhängers befindet sich als passendes Gegenstück eine Kugelpfanne mit hintenliegendem Verschluss. Sind beide Teile gekoppelt, so ist die Deichsel des Anhängers drehbar auf der Kupplungskugel gelagert und ermöglicht das gelenkige Folgen des Anhängers hinter dem Zugfahrzeug. Über eine genormte 7-polige Steckverbindung wird die Elektrik des Anhängers mit Strom versorgt. Neben Systemen mit starren Anhängerkupplungen gibt es auch Ausführungen mit abnehmbarer Kupplungskugel. Diese modernen Systeme ermöglichen es, die Kupplungskugel bei Nichtgebrauch zu verbergen. So stört die Anhängerkupplung nicht beim Betrieb ohne Anhänger und die ursprüngliche Optik des Fahrzeughecks ist wiederhergestellt.
2. Diagnose
Schäden an der AHK können durch Rost oder Defekten am Elektrosatz auftreten. Wenn die Leuchten am Anhänger nicht funktionieren könnte es am Elektorsatz liegen.
3. Reparatur
Die Installation einer Anhängerkupplung erfordert neben den benötigten Werkzeugen auch Kenntnisse im Bereich Elektrik und sollte daher in einer professionellen Fachwerkstatt durchgeführt werden. Der erfahrene Schrauber kann bei vorhandenem Fachwissen die Installation auch selbst vornehmen. Auffahrrampen oder eine Hebebühne sind für die Montage der AHK zu empfehlen. Am Heck des Fahrzeuges muss die Stoßstange abmontiert werden, um die in der Regel vorhandenen Aufnahmebohrungen zu erreichen. Nach Montage der Anhängevorrichtung wird der Elektrosatz der 7-poligen Steckdose an das Bordnetz des Fahrzeugs angeschlossen. In Deutschland muss eine nachträglich angebrachte Anhängerkupplung, die keine EU-Zulassung hat, von einem amtlich anerkannten Sachverständigen überprüft und abgenommen werden. In der Regel ist eine Anhängerkupplung sehr langlebig und muß selten ausgetauscht werden.
4. Marken
Zu den führenden Anhängerkupplungs-Herstellern zählen Westfalia, Brink, Bosal und ATS.
Quellen
- www2.westfalia.de/static/Chronik_und_Historie_der_Westfalia.1528.0.html
- de.wikipedia.org/wiki/Anh%C3%A4ngerkupplung
- www.kfz-tech.de/AnhKupplung.htm