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Ersatzteile für Alfa Romeo
Alfa Romeo Ersatzteile
Die Kombination aus Design, Sportlichkeit und Tradition zeichnen die Autos der Marke Alfa Romeo seit langem aus. Ursprung des italienischen Unternehmens ist die Gründung einer Fabrik für Fahrzeuge und Autoteile durch den französischen Industriellen Alexandre Darracq in Mailand im Jahr 1906. Da das Werk zunächst nicht profitabel ist, wird die Anteilsmehrheit schon 1910 an einige Geschäftsleuten verkauft und in Società Anonima Lombarda Fabbrica Automobili, kurz „ALFA“ umbenannt. Der neue Konzern ist jedoch zunächst auch nicht erfolgreich, da die Produktion von Autos und Ersatzteilen in dieser Zeit zunehmend durch die Rüstungsgüter für den 1. Weltkrieg verdrängt wird. Erst als 1919 Nicola Romeo die Firma ALFA übernimmt wendet sich das Blatt. Seit dieser Zeit ist das Mailänder Unternehmen nur noch unter den Namen Alfa Romeo weltweit bekannt.Der neue Alfa Romeo Konzern wächst schnell zu einem der größten Unternehmen Italiens und wendet sich nach dem Krieg wieder ganz der Auto- und Ersatzteile-Produktion zu. Ein junger Rennfahrer, Enzo Ferrari, schließt sich Alfa Romeo an und gewinnt 1925 im Alfa „P2“ die Weltmeisterschaft. Ab diesem Zeitpunkt ist Alfa Romeo auch international renommiert und bekannt.
Da Anfang des 20. Jahrhunderts viele Autohersteller ihre Teile selbst fertigten war Alfa Romeo im Bereich der Ersatzteile-Fertigung von Zulieferern nahezu unabhängig. Erst in den 70er Jahren konnten Alfa Romeo Autoteile auch außerhalb des Alfa Netzwerks gekauft werden.
In den 50er Jahren startete Alfa Romeo die Produktion in Serien. Eleganz und Sportlichkeit blieben erhalten, während die Autos günstiger wurden. Einige dieser Modelle sind heute als Oldtimer bei Sammlern, Bastlern und Hobby-Schraubern sehr beliebt. Sowohl der Alfa Giulietta und Alfa Spider als auch der noch etwas ältere Alfa Giulia stellen immer noch einen Blickfang dar. Beide Modelle setzten seinerzeit Maßstäbe in Sachen Sicherheit und Design. Ersatzteile für diese leider technisch anfälligen Fahrzeuge sind in der Regel nicht einfach zu bekommen. Alfa Originalteile existieren kaum noch, so dass Besitzer von Alfa Giulia, Spider und Giulietta sich oft bei Autoteile anbietenden Online-Händlern aus dem In- und Ausland bedienen. Alfa Ersatzteile wurden vielfach von Magneti Marelli gefertigt, so dass dieses Unternehmen auch heute noch als Dreh- und Angelpunkt bei der Teileversorgung dient.
In den 70er und 80er Jahren produzierte Alfa Romeo in Süditalien den danach bekannten „Afasud“, dessen Qualität Fachmännern und Kunden jedoch nicht mehr zeitgemäß erschien. Der Alfasud zeigte viele Mängel sowohl technisch als auch in seiner Verarbeitung. Verwendete Autoteile waren von minderwertiger Qualität - Rost befiel Karosserieteile, Auspuff, Bremsscheiben und Lenkungsteile. Darüber hinaus habe es oft Ausfälle bei Anlasser, Wasserpumpe, Lichtmaschine und Kupplung. In der Folge geriet das Alfa Romeo in ernste finanzielle Schwierigkeiten, so dass es 1986 von Fiat übernommen wurde. Noch heute gehört das Unternehmen zum Turiner Konzern. Mit der Übernahme durch Fiat verbesserte sich die Qualität– allerdings verloren die Alfa Modelle etwas von ihrer Seele. Positiv wirkte sich die Entwicklung und Verwendung von Autoteilen aus, die sowohl von Fiat als auch von Alfa verbaut wurden. So boten sich bei Produktion, Reparatur und Wartung durch gleiche Alfa- und Fiat Ersatzteile erhebliche Effizienzen.
Dass Alfa Romeo Probleme bei der Qualität seiner Fahrzeuge und Ersatzteile beseitigen konnte zeigte unter anderem der 1997 auf den Markt gekommene Alfa 156, der zahlreiche Auszeichnungen erhielt. 2005 kam dessen Nachfolger mit dem Alfa 159 auf den Markt, der als Limousine und Kombi gebaut wurde. Neben dem 159 bietet Alfa Romeo den kleineren Alfa 147 an, der als 5-Türer oder als 3-Türer erhältlich ist. Obwohl sich Alfa Romeo nicht wie früher als exotische Luxusmarke positioniert, wird auch dieses Kundensegment weiter bedient. Der Alfa 166 als Spitzenmodell stellt eine Mischung aus Sportcoupé und Großraum PKW dar, der das Image des Herstellers weiterhin pflegt. Beim 166 setzt Alfa Romeo die Tradition eines modernen, luxuriösen Designs fort, für das die Marke einst berühmt wurde.
Das SUV Segmenthat Alfa Romeo den Kombi Crosswagon Q4 entwickelt, der mit 4-Rad Antrieb ausgestattet ist. Eine Stärke des Q4 ist, dass sein Dieselmotor trotz hohen Gewichts lediglich 8 Liter Diesel je 100 km verbraucht.
Selbstverständlich bietet Alfa auch einen Sportwagen n der Tradition des P2. Der Alfa Spider wurde bereits 1966 erstmals produziert und ständig weiter entwickelt, überarbeitet und erneuert. Im klassischen Design lässt sich der aktuelle Spider JTS auf 250 km/h beschleunigen. Neuere Entwicklungen im Segment der Sportwagen sind die Coupé Alfa GT und Alfa Brera.
Seit einiger zeit konzentriert sich Alfa Romeo, sportliches Image mit Umweltfreundlichkeit zu verbinden. So wurde u.a. der neue 1.9 JTD, ein Vierzylinder-Reihenmotor, entwickelt. Durch dessen Technik, bei der auf jeden Zylinder vier Ventile kommen, die durch eine Nockenwelle gesteuert werden, ließ sich die Leistung erhöhen, während der Emissionsausstoß gesenkt werden konnte. So versucht Alfa Romeo moderne Technologie mit Tradition zu verbinden. Die Tradition des Unternehmens findet sich nach wie vor im Logo der Marke wieder. Es zeigt das Wappen der Stadt Mailand sowie eines alten italienischen Adelsgeschlechts und wurde seit der Gründung der Firma kaum verändert.
Das Qualitätsproblem konnte Alfa Romeo wie angeführt erfolgreich bekämpfen. Problematisch ist nach wie vor der Zugang für viele Selbst-Schrauber zu Alfa Ersatzteilen, da das Händlernetz sehr dünn ist. Eine gute Alternative als Bezugsquelle für Alfa Romeo Autoteile für 147, 149, 159 und andere Alfa-Modelle bietet das Internet mit seinen zahlreichen Online-Händlern, die Ersatzteile aller Güten und Hersteller anbieten.
Viele Alfa Romeo Modelle boten zu Beginn ihrer Produktionszeit wie angesprochen trotz eines attraktiven Designs eine unterdurchschnittliche Qualität. So hatte Alfa vor allem in den 70er und 80er Jahren massiv mit der Bildung von Rost an fast allen Karosserieteilen zu kämpfen. – von der Motorhaube über die Radläufe bis zur Stoßstange. Gut erhaltene Fahrzeuge aus dieser Zeit, die keinen Rost zeigen, sind daher sehr rar. Auch technisch wussten viele Alfa Romeo nicht zu überzeugen. Häufig bereitete der Motor Probleme, so dass Defekte an Autoeilen wie Anlasser, Wasserpumpe, Zylinderkopfdichtung und Lichtmaschine keine Seltenheit darstellten. Auch Fahrwerk und Lenkung ließen häufig zu Wünschen übrig – hier waren Stoßdämpfer, Radlager und Querlenker häufig durch neue Alfa Romeo Ersatzteile zu ersetzen.
Mittlerweile hat sich die Qualität der Alfa Romeo deutlich gebessert. Zwar gibt es auch bei aktuellen Modellen nach wie vor verrostete Auspuffanlagen oder zu früh abgefahrene Bremsscheiben und Bremsbeläge. Dies stellt jedoch keinen Vergleich zu den Problemen frührer Jahrzehnte dar.