Ersatzteile für Bedford

Bedford Ersatzteile

Bei der Automarke Bedford handelt es sich um ein Tochterunternehmen des britischen Automobilherstellers Vauxhall Motors. Dieses britische Unternehmen ist wiederum ein Tochterunternehmen des US-amerikanischen General Motors-Konzern. Die Gründung des Fahrzeugherstellers Bedford war im Jahre 1930. Hauptaugenmerk des Unternehmens war zunächst die Produktion von Nutzfahrzeugen, wie Lieferwagen, leichten Lastkraftwagen und Omnibussen. In Großbritannien und Irland war der Verkauf dieser Fahrzeuge recht erfolgreich. Besonders die Milk floats, bei denen es sich um Lieferwagen handelte, die jeden Morgen die Haushalte mit Frischmilch belieferten. Bedford stellte aber nicht nur Milk floats her, sondern auch Feuerwehrfahrzeuge und Krankenwagen. Diese Fahrzeuge waren meist Kopien von anderen erfolgreichen LKW-Herstellern, wie zum Beispiel Chevrolet. Zur Zeit des Zweiten Weltkrieges stellte das Unternehmen Bedford auch Churchill Panzer her. Mit der Herstellung des TJ, einem 4-Tonnen-Fronthauber, begann Bedford im Jahre 1958. Dieses Fahrzeug hatte eine durchgehende Frontscheibe und wurde als Pritschenwagen, Kipper, Kastenwagen, Tankwagen, Krankenwagen oder Feuerwehrfahrzeug verkauft. Die später weiterentwickelten Modelle J2, J3, J4, J5 und J6 kamen auch in den 1970er Jahren in Australien durch das Schwesterunternehmen Holden auf den Markt. Bedford stellte auch den bekannten Kastenwagen CF aus dem amerikanischen GM-Programm her. Dieses Modell wurde in den 1970er Jahren von Opel in Deutschland unter dem Namen Bedford Blitz angeboten. Diese Frontlenker-Lastwagen verkauften sich als Pritschen- und Kipperversionen oder mit Kofferaufbau in Großbritannien, Irland, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Australien sowie Hongkong. Zu den Kunden bei diesem Modell gehörte auch die britische Armee. Der Bedford Blitz ähnelt vom Stil her sehr dem Ford Transit. In Großbritannien war der Bedford CF lange Jahre sehr erfolgreich. Genutzt wurde das Fahrzeug im Handwerk und in vielen Gewerbebereichen. Der langjährige Erfolg blieb in Deutschland leider aus. Nach anfänglichem großem Interesse sanken in den 1980er Jahren die Verkaufszahlen aufgrund modernerer Konkurrenz, wie dem Mercedes-Benz T1 oder dem VW LT. Als Basisfahrzeug hatte der Bedford CF gute Verkaufszahlen im Wohnmobilbereich. Camper wussten das Fahrzeug wegen seines Platzangebotes und dem geringen Verbrauch zu schätzen. Auch im Kurierdienst oder bei der britischen Post kam der Bedford CF zum Einsatz. Ob als Eiscremeverkaufsfahrzeug, im Baugewerbe bzw. Baustoffhandel oder bei der Polizei als Gefangenentransporter. Der Bedford CF wurde und wird in Großbritannien noch immer eingesetzt. Der Vertrieb vom Bedford Blitz endete 1986 in Deutschland. Ersatz war der Isuzu Midi. Erst mit dem Opel Movano bot der Hersteller Opel in Deutschland 1988 wieder einen gleichwertigen großen Transporter an. Die Produktion der Bedford LKWs endete 1986. In der Produktionszeit wurden Lieferwagen Modelle wie u. a. der Bedford Rascal, Bedford CF Van (Bedford Blitz), Bedford BZ, Bedford Midi, Bedford Astramax, Bedford MK, Bedford Brava, Bedford CA Van, Bedford Beagle von Unternehmen Bedford produziert. Zu den Lastwagen Modellen gehören der Bedford WLG, der Bedford TJ, der Bedford RL und der Bedford MJ. Ab 1931 stellte Bedford auch Busse her. Genauer gesagt produzierte Bedford meist nur das Chassis und ein Karosseriebauunternehmen fertigte den Aufbau. So konnte der Bus individuell den Anforderungen angepasst werden. Denn Bedford Busse wurden gebaut als fahrbare Leihbibliotheken, Kino oder Lieferwagen. Bedford war auch einer der ersten Hersteller von Mini- und Midibussen. Erfolgreich wurde diese Sparte aber erst in den 1980 Jahren. 1931 kamen die Busse Bedford WHB und WLB auf den Markt.

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