Ersatzteile für Daihatsu

Daihatsu Ersatzteile

Die Gründung des japanischen Automobilherstellers Daihatsu erfolgte im Jahre 1907. Das Unternehmen wurde von Professoren der Universität Osaka unter der Bezeichnung „Hatsudoki Seizo Company“ gegründet. Den Namen Daihatsu bekam das Unternehmen erst im Jahre 1951. 1907 beschäftigt sich das Unternehmen zunächst mit der Entwicklung und dem Bau von Gasmotoren. Schon im gleichen Jahr kann das Unternehmen den ersten 6-PS-Gasmotor vorstellen. Weitere sieben Jahre später kommt die Firma mit einem 20-PS-Gasmotor auf den Markt. Hatsudoki Seizo begann 1919 mit der Fahrzeugkonstruktion. Im gleichen Jahr baut das Unternehmen ein LKW für das Heer, dieser geht aber nicht in Serie. 1930 produziert das Unternehmen Dieselmotoren. Die Herstellung von Gasmotoren wurde eingestellt. Das erste Fahrzeug, welches im gleichen Jahr auf den Markt kam, war das Dreirad-Nutzfahrzeug HA. Bereits drei Jahre später konnte das erste 3-Rad-Personenfahrzeug Daihatsu GO präsentiert werden. Mit dem Verkauf dieser 3-Rad-Fahrzeuge ist das Unternehmen so erfolgreich, dass es 1937 das erste Fahrzeug mit 4 Rädern herausbringt. Hierbei handelte es sich um einen kleinen Lieferwagen mit der Bezeichnung FA. Durch den Erfolg des Unternehmens kann in Ikeda 1939 ein neues Werk eröffnet werden. Hier werden auch heute noch Daihatsu Fahrzeuge hergestellt. Durch den Zweiten Weltkrieg werden Industrieanlagen in Osaka zerstört. 1951 kommt der erste Personenwagen auf den Markt. Hierbei handelte es sich um ein 3-Rad-Fahrzeug mit der Modellbezeichnung „BEE“. Im gleichen Jahr wird der Name des Unternehmens von Hatsudoki Seizo Company in Daihatsu Motor Company geändert. 1957 war das erfolgreichste Dreirad der Welt das Modell „Midget“. 1958 ist die Präsentation eines neuen 4-Rad-Nutzfahrzeuges. Das Modell Vesta besitzt einen Viertakt-Motor mit 1000 ccm. 1961 kann das Werk Ideka 2 eröffnet werden. Zum ersten Mal gewinnt 1966 beim japanischen Grand Prix ein Daihatsu in der Klasse P3. Im gleichen Jahr ist auch die Vorstellung der Prototypen eines elektrisch betriebenen Kleinwagens. 1967 wird der Vertrag zur Kooperation mit Toyota Motor Corporation unterzeichnet. Drei Jahre später wird Daihatsu mit seiner Elektrosparte zum weltgrößten Hersteller von Elektrofahrzeugen. 1972 eröffnet Daihatsu in Tada ein neues Werk und 1973 in Kyoto. Das Werk in Tada produziert Werkzeuge, die für die Produktion der Fahrzeuge benötigt werden. Im Werk Kyoto produziert Daihatsu Kleinwagen. 1977 stellt das Unternehmen das Modell „Charade“ vor, welches bereits ein Jahr später zum Auto des Jahres gewählt wird. 1979 wird der Charade auch in Deutschland angeboten. 1981 gewinnt dieses Modell die Monte Carlo Rally in der Klasse bis 1000 ccm. Das 10-millionste Fahrzeug produziert Daihatsu 1985. 1991 ist auch der Absatz mit Kleinwagen in Deutschland erfolgreich. Daihatsu überschreitet die 20.000 Einheiten Schwelle. 1998 besitzt Toyota die Aktienmehrheit bei Daihatsu und somit wird das Unternehmen ein Tochterunternehmen von Toyota. 2007 kann das Unternehmen Daihatsu sein 100-jähriges Bestehen feiern. In dieser langen Firmengeschichte wurden Modelle gefertigt wie u. a. der Daihatsu Bee, Cuore, Esse, Fellow, Leeza, Mira, Naked, Opti, Sonica, Trevis, Sirion II, Charade, Compagno, Consorte, Storia, Boon II, Applause, Charmant, Altis, Terios, Ferosa, Rocky, Rugger, Taft, Wildcat, Copen, Atrai, Max, Move, Tanto, Coo, YRV, Grand Move, Pyzar, Xenia, Delta,  Van, Delta Wagon, Delta Derutaban, Delta Wide, Delta 750, HA, Hijet, Hiline, Midget und Vesta. Große Erfolge hat Daihatsu heutzutage mit sparsamen und kompakten Modellen.

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