Ersatzteile für Hummer

Hummer Ersatzteile

Die amerikanische Geländewagen-Automarke Hummer wurde bis 2010 von General Motors vertrieben. Entwickelt und gefertigt wurde der Hummer einst von dem Unternehmen AM General als Militärfahrzeug. Der High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle (HMMWY) mit der allgemeinen Bezeichnung  Humvee war für die US-Armee bestimmt. Die US-Regierung bestellte im Jahre 1983 55.000 Humvees. Zwei Jahre später begann das Unternehmen mit der Produktion der Fahrzeuge. Vorteile dieser Fahrzeuge sind sicherlich die guten Geländeeigenschaften. So haben diese Fahrzeuge keine Probleme mit felsigen Hügeln oder Fahren durch 1,50 m hohem Wasser. Der Der Druck in den Reifen des Geländefahrzeuges passt sich individuell dem gerade zu befahrenden Untergrund an. So hält eine spezielle Reifendruckanlage sogar den Luftdruck eines Reifens mit Beschädigung.  Nachteil des Humvees ist allerdings die Wartung. Sie ist umständlich und kompliziert. Da auch der Verbrauch sehr hoch ist, sind die Unterhaltskosten immens hoch. Durch diese Mobilität ist der Humvee in vielen Bereichen einzusetzen. 1988 befasste sich das Unternehmen mit einer zivilen Version dieses Fahrzeuges und brachte 1992 einen Geländewagen der Marke Hummer heraus. Mit der Bezeichnung H1 gab es zunächst nur eine Version von dem Hummer auf dem Automobilmarkt. Der H1 unterscheidet sich zum Humvee nur in wenigen Details. Die Fahrgastkabine befindet sich 9 cm höher und die Ausstattung ist besser. So konnte der H1 im Gegensatz zum Humvee mit Ledersitzen, Klimaanlage, CD-Player und elektrischen Fensterhebern aufwarten. Der H1 wurde mit verschiedenen Motorvarianten produziert, wie einem Motor mit 110 kW (150 PS) 6,2 l GM-6200 V8-Saugdiesel, 125 kW (170 PS) 6,5 l GM-6500 V8- Saugdiesel, 147 kW (200 PS) 6,5 l GM-6500 V8-Turbodiesel, 147 kW (200 PS) 5,7 l Chevy small Block V8-Benziner sowie 221 kW (300 PS) 6,6 l Duramax-6600 V8-Turbodiesel. 1999 kaufte General Motors die Automarke Hummer von AM General. Während der Verkauf über General Motors abgewickelt wurde lief die Produktion der Fahrzeuge weiter über das Unternehmen AM General. General Motors bringt in den darauffolgenden Jahren noch zwei weitere Hummermodelle auf den Markt. Den H2 fertigte auch das Unternehmen AM General. Das Modell H3 hingegen produzierte General Motors in Shreveport selber. Ab dem Jahre 2004 war die Automarke Hummer in Europa sowie anderen Märkten vertreten. Zwei Jahre später beginnt General Motors mit der Herstellung des Hummermodells H3 in Südafrika. Das Werk in Port Elizabeth stellt den H3 für Länder mit Linksverkehr her, wie zum Beispiel den südafrikanischen Raum sowie Großbritannien, Japan und Australien. Das erste Mal war ein Hummermodell 1990 im Fernsehen zu bestaunen, als in den Vereinigten Staaten die Rally London to Peking Motor Challenge übertragen wurde. Neben den eher klassischen Automarken hatte der Hummer leichtes Spiel. Ohne Probleme befuhr er selbst die schlechtesten Straßen. Von da ab war die Präsenz des Hummers in den Medien sehr hoch. Zu finden war das Fahrzeug von da ab auch in Fernsehserien wie CSI-Miami. Aber auch Personen wie Arnold Schwarzenegger, Snoop Doggy Dogg oder 50 Cent besaßen einen Hummer. Die Herstellung des H1-Modells endete 2006. Danach veräußerte General Motors nur noch die restlichen Bestände des H1-Modells. Im Jahre 2008 sind die Verkaufszahlen bei der Automarke Hummer um 60 Prozent gesunken. Schließlich stellte General Motors 2010 die Produktion dieser Fahrzeuge ein.

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