Ersatzteile für Lada

Lada Ersatzteile

Die russische Fahrzeugmarke Lada wurde 1966 ins Leben gerufen. In dem Jahr wurde der Bau eines staatlichen Automobilwerkes von der Regierung beschlossen. Hergestellt wurde die Fahrzeugmarke Lada vom größten Produzenten für Personenkraftwagen in Russland und Osteuropa – AwtoWAS, welches Wolga-Automobil-Werk zu Deutsch bedeutet. Der Unternehmenssitz befindet sich in Togliatti in der Oblast Samara, am Mittellauf der Wolga. Das nötige technische Wissen für die Fahrzeugproduktion bekam das Team von Lada vom Unternehmen Fiat. Fahrzeuge der Marke Lada werden unter Lizenz auch in Uruguay, Ecuador, Ägypten, Kasachstan und in der Ukraine hergestellt. 1967 wird das erste Fahrzeug, der Shiguli (VAZ – 2101) produziert. Die Jahresproduktion liegt 1970 bei 600.000 Fahrzeugen. 1977 beginnt die Herstellung des Geländewagens NIVA. Er ist mit einem permanenten Allradantrieb ausgestattet sowie einer zuschaltbaren Geländereduktion und einer zuschaltbaren Differentialsperre. Durch die einfache Technik und magere Ausstattung ist das Fahrzeug der günstigste Geländewagen in Europa. Der Geländewagen NIVA ist allerdings durch seine einfache Technik sehr robust. Zu den ersten Lada Fahrzeugen gehören sicherlich die Modelle wie u. a. der 2101, der Lada 1500 (2103), der Lada 1300 (21011), der Kombi (2102), der Lada 1600 (2106), der Lada 1500s (21061) und der Lada 1300s (21063). Alle Modelle gehen zurück auf den Shiguli, der wiederum auf dem Modell Fiat 124 basiert. Lada war außer in Russland lange Zeit mehr im Osten Deutschlands, Österreich und Italien bekannt. In Deutschland hatten die Automobile der Marke Lada einen sehr niedrigen Neukaufpreis. Grund dafür war sicherlich die einfache Technik und der kaum vorhandene Komfort. Um aber auch für den deutschen Markt interessanter zu sein, werden die Fahrzeuge für die deutschen Kunden von den deutschen Importeuren vor dem Verkauf noch optimiert. Nach der Wende musste Lada durch die fehlende Qualität, dem Design sowie dem Verbrauch der Fahrzeuge um Verkaufszahlen kämpfen. Denn mit den westlichen Fahrzeugen konnte der Lada nicht konkurrieren. Viele Lada Fahrer wechselten auf westliche Fahrzeuge mit einer luxuriöseren Ausstattung. Die Fertigung des Lada 2110 startet im Jahre 1997. Renault ist seit 2008 im Besitz eines 25 %-igen Anteils an der Marke Lada. Beteiligt sind auch zu jeweils 25 Prozent die Staatsfirma Rostechnologii und die Firmengruppe Troika Dialog. Weitere Aktionäre sind die Mitarbeiter des Unternehmens. Breit verteilt sind weitere acht Prozent der Anteile. Die Weltfinanzkrise ging 2009 nicht spurlos an dem russischen Automobilhersteller vorbei. Die finanziellen Schwierigkeiten führten zu einer erheblichen Reduzierung des Personals. Doch Lada versucht weiterhin auch im Westen ein festes Standbein aufzubauen. Hierbei setzt das Unternehmen auf Fahrspaß und echtes Fahrgefühl zu günstigen Konditionen. Der Käufer muss hierbei allerdings auf Komfort wie Fahrassistenzen und Sicherheitsausstattungen verzichten. Im Jahre 2009 hat das Unternehmen AwtoWAS bereits 294.737 Fahrzeuge hergestellt und steigt damit auf den 30. Platz der weltweit größten Automobilhersteller. Aktuelle Modelle sind u. a. Fahrzeuge aus den Baureihen Kalina (1117-1119), Priora (2170-2172), Samara II (2113-2115) und den Niva / 4x4 (2121 / 2131). Während Kalina zu den Kleinwagen gehört, zählt der Samara und der Priora zu der Kompaktklasse. Niva ist seit 1977 ein fast nicht verändertes Geländewagenmodell. Der Geländewagen wird auch in Deutschland angeboten.

Wichtigste Bauteile
Hauptbaugruppen
Wichtigste Baureihen