Ersatzteile für Maserati

Maserati Ersatzteile

Die fünf italienischen Brüder Alfieri, Bindo, Carlo, Ernesto und Ettore Maserati gründeten 1914 in Bologna das Unternehmen „Società Anonima Officine Alfieri Maserati“. Das Hauptaugenmerk des Unternehmens lag auf dem Bau von Rennwagen. Das lag sicherlich an den beiden Brüdern Alfieri und Carlo. Beide sind schon als Rennfahrer erfolgreich gewesen. Im Jahre 1926 ist das Unternehmen bei dem Rennen Targo Florio in der 1,5 – Liter – Klasse das erste Mal erfolgreich und holt den Klassensieg. 1937 steht es finanziell schlecht um Maserati und das Unternehmen wird vom Graf Adolfo Orsi übernommen. Die nächsten Siege lassen zunächst auf sich warten. Erst in den Jahren 1939 und 1940 gelingt es Wilbur Shaw mit Maserati bei den Indianapolis 500-Rennen Siege einzufahren. Im Jahre 1942 entwickelte sich eine neue Sparte bei Maserati. Das Unternehmen stellte Lastwagen mit Elektromotoren her. Doch dieser Produktionszweig wurde 1955  wieder eingestellt. Das erste Serienfahrzeug war der Maserati A6. Er kam im Jahre 1946 auf den Markt. In den 1950er Jahren feiert Maserati viele Erfolge im Rennsport. Den 500. Sieg kann Maserati 1954 erringen. 1957 gewinnt Juan Manuel-Fangio mit einem Maserati 250 F die Formel-1-Weltmeisterschaft. In dieser Zeit stellt das Unternehmen Fahrzeuge wie den 3500 GT Touring oder den 3500 Sebring her. Außerdem wird Maserati vom Staat zwangsverwaltet. 1961 ist der Herstellungsbeginn des Maserati Tipo 61. Dieses Modell hatte auch den Namen „Birdcage“ wegen dem charakteristischen Gitterrohrrahmen. Den letzten Erfolg bei der Formel-1 als Motorenlieferant für Cooper konnte Maserati 1967 verbuchen. Hergestellt wurden zu dieser Zeit Fahrzeuge wie der Quattroporte I, der Mistral, der Mexico und der Ghibli. Wobei der Ghibli sehr erfolgreich war. Dieses Modell gehörte mit zu den schnellsten Straßensportwagen dieser Zeit. Hergestellt wurden von diesem Fahrzeugmodell 1247 Exemplare. Damit waren die Produktionszahlen fast gleich mit denen von Ferrari. 1968 kauft Citroën das Unternehmen Maserati. Chefkonstrukteur war zu dieser Zeit Guilio Alfieri. Er entwickelte den Khamsin, den Quattroporte III, den Bora sowie den Merak. Ein Jahr später im Jahre 1969 kam das Modell Indy als 2+2 Coupé auf den Markt. Der Indy wurde mit 4,2 l – und 4,9 l-V8-Motor über 1000 Mal gebaut. Im Jahre 1975 kauft Alejandro De Tomaso das Unternehmen Maserati. 1981 kommt der Biturbo auf den Markt. Dieser sportliche Zweitürer aus dem Hause Maserati wurde in vielen Variationen hergestellt, wie zum Beispiel der Biturbo Si, 222, 228, 425, 430, 422, 2.24 v, 4.24 v, Biturbo Spyder, Karif sowie der Racing. 1991 kam es zur Vorstellung des Modells Barchetta. Die Straßenversion Barchetta Stradale wird nie in Serie gebaut, aber von der Rennversion gibt es einige Modelle, die zugelassen wurden. 1993 übernimmt Fiat das Unternehmen Maserati. Der geschäftsführende Direktor wird Eugenio Alzati. Während dieser Zeit kommt der Ghibli II und der Quattroporte IV auf den Markt. Vier Jahre nach der Übernahme durch Fiat wird das Unternehmen Maserati dem Hersteller Ferrari unterstellt. Ferrari übernimmt Maserati und investiert in neue Produktionsanlagen. Maserati wird 2005 von der Fiat-Holding aus der Ferrari-Maserati-Group herausgenommen. Das Unternehmen Maserati wird eine eigenständige AG und arbeitet aber weiterhin eng mit Ferrari zusammen. 2007 kann Maserati wieder Erfolge verbuchen. Der Absatz mit 7.300 verkauften Fahrzeugen ist der höchste seit Bestehen des Unternehmens.

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