Ersatzteile für Maybach

Maybach Ersatzteile

1909 gründeten Wilhelm Maybach und Ferdinand Graf von Zeppelin das Unternehmen in Bissingen. Hauptaugenmerk war die Produktion von Diesel- und Gasmotoren für Luftschiffe. 1912 zog das Unternehmen, welches unter dem Namen Luftfahrzeug-Motorenbau GmbH firmierte, nach Friedrichshafen am Bodensee um. Da der Versailler Friedensvertrag die Herstellung von Luftschiffen und Flugzeugen untersagte, musste sich das Unternehmen neu orientieren. 1918 kam es schließlich  zur Umbenennung der Firma in „Maybach-Motorenbau GmbH“. Das neue Augenmerk des Unternehmens war die Herstellung von Automobilen. Karl Maybach, Sohn des Gründers Wilhelm Maybach, leitete mittlerweile das Unternehmen und wollte ein Automobil entwickeln, das eine ausgereifte Technik sowie über eine überdurchschnittliche Qualität verfügte. Es sollte leicht zu bedienen sein und einen hohen Fahrkomfort vorweisen können, denn nur ein Spitzenprodukt sollte seinen Namen tragen. Das wussten auch die anspruchsvollen Kunden des Unternehmens zu schätzen. 1919 war der Prototyp hergestellt, so dass bereits 1921 das erste Fahrzeug mit der Bezeichnung „W3“ vorgestellt und in Serie gehen konnte. Der W3 besaß einen Sechszylinder-Reihenmotor und angeblocktem Planetengetriebe. Angeboten wurde das Fahrzeug mit einer Leistung von 70 PS. Bereits 120 PS konnte der 1926 auf den Markt kommende „W5“ vorweisen. Zwei Jahre später erhielt dieses Modell ein Schnellgang-Getriebe und dadurch die Bezeichnung W5 SG. Der Maybach W6 rollte 1930 erstmals vom Band und wurde vier Jahre später mit einem Doppel-Schnellgang-Getriebe zum „W6 DSG“. Mit dem W6 im Jahre 1930 stellte das Unternehmen auch den „Zeppelin“ vor. Das Fahrzeug besaß einen Zwölfzylinder-Motor und war damit Deutschlands größte Limousine. In dieser Modellreihe gab es auch die DS-Version. Wobei es hier den DS7 und den DS8 gab. Die Zahl hinter dem DS gab die Literzahl an, wie zum Beispiel beim DS8=Doppel-Sechs-8-Liter. Das Modell DS7 brachte eine Leistung von 150 PS und der DS8 ganze 200 PS. Den Karosserieaufbau bekamen diese Modelle von dem Unternehmen Spohn und Erdmann & Rossi. Produziert wurden die Modelle in dieser Zeit meist ohne Karosserie. Hier ging das Unternehmen immer auf die Wünsche des Kunden ein. Grenzen setzten hierbei dem Kunden nur seine fehlende Fantasie oder seine Finanzkraft. Durch diese Möglichkeit sein Fahrzeug individuell zu gestalten, entstanden Unikate von unschätzbarem Wert. Der „Zeppelin“ wurde als Limousine, Sportcabriolet oder offener Tourenwagen hergestellt. Der Innenraum bot viel Platz. Die Ledersitze erinnerten an weiche Clubsessel und verbreiteten Wohlfühlcharakter. Maybach-Kunden waren meist Politiker, Unternehmen, Personen aus Königshäusern, Stars und Idole oder solche die es gerne gewesen wären und sich mit dem Fahrzeug schmückten. Leider endete 1941 die Herstellung von Automobilen bei Maybach. Das Unternehmen produzierte während des Zweiten Weltkrieges Motoren für Boote und Panzer. Nach Kriegsende lag das Hauptaugenmerk des Unternehmens weiter bei der Herstellung von Motoren. Die Wiederaufnahme der Automobilproduktion verblieb. Von 1922 bis 1941 wurden Maybach-Typen wie u. a. der W3, W5, W5 SG, W6, W6 DSG, Maybach 12, Zeppelin DS7, Zeppelin DS 8, DSH, SW 35, SW 38 und SW 42 hergestellt. Im Jahre 1960 übernahm Daimler-Benz das Unternehmen Maybach. So wurde 1969 aus der Maybach-Motorenbau GmbH die MTU-Friedrichshafen GmbH. Die Motorenherstellung blieb die Hauptsparte des Unternehmens. 2002 erweckte Daimler-Benz die Marke Maybach wieder zum Leben. Unter der Marke Maybach Manufaktur werden in Sindelfingen vom Unternehmen Daimler Maybach Modelle hergestellt. Eingegliedert sind die Maybach Modelle bei Daimler in der Sparte Mercedes-Benz Cars.

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