Ersatzteile für C-Klasse [W202]

Schwachstellen und Ersatzeilsituation

Als Nachfolge Modell des Mercedes 190 brachte Mercedes-Benz im Mai 1993 die „C-Klasse“ der ersten Generation mit der Typbezeichnung „W202“ Markt. Die Mercedes Limousine ist als kleinere Alternative zur E-Klasse (W210) ein PKW der Mittelklasse. Intern wird die erste Baureihe der Mercedes C-Klasse sowohl als W202 als auch als C202 bezeichnet. Bis zum Jahr 2001 wurde die C-Klasse (W202) in den Modell-Varianten „Classic“, „Esprit“, „Elegance“ und „Sport“ produziert.
Die Motoren der viertürigen Limousine beginnen mit einem 1,8 Liter (90 kW) Benziner im C 180 und enden mit 4,3 Liter (225 kW) in der AMG Version des C 43 AMG. Weitere Modelle der Baureihe sind z.B. der C200, der C200, der C230 „Kompressor“, der C 240 V6 sowie der C 280. Die Diesel Motoren beginnen bei einem Hubraum von 2,0 Liter (55 kW) im C 200 D und reichen bis zu 2,5 Liter (110 kW) im C 250 TD. Darüber hinaus gibt es die Modell C 200 CDI, C 220 D und 220 TD sowie C 250 D. In 1997 erhielt der W202 eine Modellpflege. Viele Teile wurden im Zuge dessen verbessert - so wurden u.a. ein Bremsassistent und Seitenairbags serienmäßig verbaut. Die Produktion der Mercedes C-Klasse in der Baureihe C202 lief in 2001 aus und wurde durch den Nachfolger „W 203“ ersetzt.

1. Schwachstellen

Rost ist eine der bekanntesten Schwachstellen vieler Mercedes Modelle. Auch viele C-Klassen aus der W202 Baureihe weisen an vielen Stellen immer Korrosion, vor allem im Bereich der Karosserie auf. Bereits 1998 ersetzte Mercedes in Konsequenz die Unterboden-Grundierung der W202 Baureihe, jedoch ohne durchschlagenden Erfolg: Der Rost breitet sich weiterhin u.a. von unten auf Schweller, Radhäuser, Kotflügel und die Lagerdome aus. Auch einige Diesel Motoren der Mercedes C-Klasse der ersten Genration (W202) waren besonders anfällig für Defekte. Vor allem beim C 220 D Motor neigt die Einspritzanlage zu vorzeitigem Verschleiß. Darüber hinaus können defekte Pumpen, Injektoren und Druckregler schnell zu einer durchgebrannten Zylinderkopfdichtung führen.
Zu den allgemeinen Schwachstellen der C-Klasse zählen aufgrund des Alters und der Laufleistung viele Fahrzeuge auch verschleißende Teile wie Wasserpumpe, Kupplung oder Auspuff Endtopf, Teile der Bremse (Bremsscheiben und Bremsbeläge) sowie die Stoßdämpfer.

2. Ersatzteile-Situation

Die Mercedes-Benz Organisation ist bekannt für ihre sehr gute Ersatzteile Versorgung sowie die Qualität der Originalteile. Auch für die Mercedes C-Klasse der Baureihe W202 werden noch alle Teile durch Mercedes Autohäuser angeboten. Allerdings sind die Preise der Originalteile häufig deutlich höher als die gleichwertiger Original Ersatzteile aus dem freien Teilehandel. Scheinwerfer von Hella, eine Kupplung von LuK, Radlager von INA,. eine Einspritzpumpe von Bosch, Bremsscheiben von ATE oder ein Lenkgetriebe von ZF ist in der Regel von gleicher Qualität, wird jedoch zu deutlich günstigeren Preisen angeboten. Neben den am Markt verfügbaren Neuteilen sind gebrauchte Ersatzteile eine sinnvolle Alternative für die Mercedes C-Klasse der Baureihe W202. Viele Autoverwerter führen umfangreiche Sortimente für die C-Klasse – vom Kotflügel bis zum Austauschmotor. Eine Recherche und ein Preisvergleich der angebotenen Ersatzteile per Internet sind in der Regel sinnvoll, um beim Teilekauf deutlich zu sparen.

Quellen

  • http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_W202
  • http://www.autobild.de/artikel/mercedes-c-klasse-1993-2001-_51594.html
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