Ersatzteile für Seat

Fahrzeugauswahl

Wir haben 268 passende gefunden. Bitte ergänzen Sie Ihre Angaben, oder löschen Sie Ihre Auswahl.

Alternativ können Sie das Fahrzeug aus unserem Fahrzeugkatalog auswählen.

Bauteilauswahl

Bitte wählen Sie das gesuchte Bauteil aus unserem Bauteilkatalog aus!

Bauteilkatalog

Ersatzteile für Seat

Seat Ersatzteile

Der Auto- und Autoteile-Hersteller SEAT (= Sociedad Espanola de Automoviles des Turismo) wurde 1950 in Spanien gegründet und ist bis heute einziger Fahrzeug-Produzent des Landes. Im Jahr 1986 übernahm die Volkswagen AG das Unternehmen und mit ihm verschiedene Produktionsstätten für Fahrzeuge und Seat Ersatzteile. Seat nimmt im VW Konzern die Rolle der günstigen, modisch attraktiven und sportlichen Marke ein.

An der Seat-Gründung in 1950 in Barcelona war neben der spanischen Regierung bereits der italienische Autobauer Fiat beteiligt. 1953 wurde das erste Fahrzeug, das ausschließlich im Land produzierte Autoteile enthielt, vorgestellt. In Folge der Übernahme durch VW bleib der Stammsitz des Unternehmens zwar in Spanien, das Management rekrutierte sich jedoch aus Mitarbeitern von Audi und Volkswagen.

Seit 1983 werden Seat Modelle auch in Deutschland angeboten. Diese sowie die dazu passenden Autoteile wurden zunächst von einem Importunternehmen vertrieben. Heute ist dazu die Seat Deutschland GmbH zuständig. In den vergangenen knapp 30 Jahren wurden bereits ca. 1 Mio. Seat PKW nach Deutschland importiert. Vom Firmensitz in Mörfelden-Walldorf wird der Vertrieb von Fahrzeugen und Ersatzteilen koordiniert, die über eigene Niederlassungen sowie Seat Händler und Werkstätten angeboten werden.

Bis 1980 verkaufte das Unternehmen Fahrzeuge und Seat Autoteile fast ausschließlich auf dem nationalen Markt in Spanien. Gefertigt wurden vor allem Modelle in Lizenz von Fiat Diese trugen mit Namen wie 127, 133, Panda oder Ritmo die eindeutige Handschrift aus Turin. Populär war u.a. der Seat 600 sowie der als Taxi genutzte Seat 1500. Der letzte in Fiat-Lizenz gebaute Seat war der Seat Ronda, eine Version des Fiat Ritmo. Da Seat diesen als eigenes Fahrzeug ansah kam es schließlich zum Bruch der beiden Partner. In den 80er Jahren öffnet sich das Unternehmen in größerem Umfang für den internationalen Markt und produziert erstmals sein Erfolgsmodell Seat Ibiza. Bei Konstruktion, Produktion und Vertrieb der Fahrzeuge sowie der Seat Ersatzteile profitiert das Unternehmen zukünftig in hohem Maße von seinem neuen Eigentümer Volkswagen. Erfolgreich sind in den 90er Jahren neben dem Seat Ibiza u.a auch der Seat Marbella (basierend auf dem Fiat Panda), der Seat Malaga und der Seat Toledo (basierend auf dem VW Golf). Die Zusammenarbeit mit Volkswagen zeigte sich u.a. im Seat Arosa, einem Schwestermodell des VW Lupo, der mit diesem viele Autoteile gemeinsam hatte.

In den 80er und 90er Jahren litten viele Seat Modelle unter schlechter Qualität. Mängel im Bereich der Seat Autoteile zeigten sich u.a. bei Kupplung, Kühler, Radlager, Karosserieteilen (Kotflügel und Türen), Getriebe und Querlenker.
Ab 2001 wurde Seat eine Marke innerhalb der Audi Markengruppe. Erfolgreich war das Unternehmen nicht nur in Deutschland, sondern vermarktete seine Modelle und Autoteile auch in Ländern wir Großbritannien, Ungarn oder Kroatien mit großem Erfolg. Der Seat Ibiza II (6K) wurde vom Ibiza III (6L) abgelöst, der zahlreiche Ersatzteile mit dem VW Polo gemein hatte. Erfolgreich war auch der Seat Cordoba sowie der „Bruder“ des VW Golf, der Seat Leon, der sich viele Autoteile (vor allem im Bereich Bremse und Fahrwerk) mit diesem teilte.
Als günstige Alternative zu Ford Galaxy und VW Sharan wurde der in vielen Punkten baugleiche Seat Alhambra angeboten.

Ende 2006 wurde Seat durch die Konzernmutter VW angewiesen, vor allem kleine und sparsame Modelle zu fertigen. Viele der bis dahin produzierten Fahrzeuge hatten zu dieser zeit gleiche Plattformen oder zumindest gleiche Ersatzteile wie Wasserpumpe, Bremsscheiben und Bremsbeläge, Stoßdämpfer, Anlasser oder Lichtmaschine mit Modellen der Konzernmarken Audi und Volkswagen. Ein Design-Highlight stellte der Seat Altea dar, der durch Verwendung der gleichen Plattform wie der VW Golf einmal mehr die Nähe der Marke zum Volkwagen Konzern zeigte, jedoch mehrheitlich Seat Autoteile verwendete.

Mit dem Seat Exeo präsentierte Seat erstmals ein Modell, das auf einer Audi Plattform (A4) basierte und sich mit diesem einige Ersatzteile teilt.

Seine spanische Herkunft zeigt Seat regelmäßig in den Namen seiner Modelle, die allesamt aus den Namen spanischer Städte abgeleitet sind.
Die Marke ist auch bei Motorsport- und Tuning-Fans beliebt. Seat Ibiza Cupra und Leon Cupra sind leistungsstarke Modelle, die im Motorsport zum Einsatz kommen und die häufig mit Sportfahrwerk, Design Schweinwerfer und Heckleuchten sowie besonderen Alufelgen und Breitreifen ausgestattet werden.