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    Lambdasonde für alle Fahrzeuge

    Lambdasonde

    Lambdasonde

    Wichtige Informationen für Reparatur und Kauf

    Bei der Lambdasonde (?-Sonde) handelt es sich um einen Sensor, der im Abgas des Verbrennungsmotors eines Fahrzeugs den Restgehalt an Sauerstoff misst. Daraus wird das Verhältnis von Verbrennungsluft zu Kraftstoff für die weitere Verbrennung so geregelt, dass weder ein Kraftstoff- noch ein Luftüberschuss auftritt. Ein mageres Gemisch mit hohem Restsauerstoffgehalt im Abgas erzeugt eine reduzierte Spannung der Lambdasonde. Ein fettes Gemisch mit geringem Restsauerstoffgehalt im Abgas bewirkt hingegen eine hohe Spannung der Lambdasonde. Die Lambdasonde liefert wichtige Kenngrößen für eine kontrollierte Verbrennung und einen geregelten Betrieb des Katalysators (daher umgangssprachlich: geregelter Katalysator, "G-Kat").

    1. Bauart

    Eine Lambdasonde wird vor allem bei Ottomotoren, aber auch bei der Abgasregelung von Dieselmotoren eingesetzt. Die Serienfertigung der Lambdasonde begann im Jahr 1976, als Bosch erste Modelle an Volvo lieferte. Man unterscheidet zwischen einer Spannungssprung-Lambdasonde, einer Widerstandssprung-Lambdasonde und einer Breitband-Lambdasonde. Sie werden als so genannte "Fingersonde" gebaut. Hierbei ist das eigentliche Sensorelement wie ein Reagenzglas geformt. Die Bauart ermöglicht es, den Sauerstoffgehalt der Außenluft (ca. 20,8%) mit dem Restsauerstoff im Abgas zu verglichen. Die Lambdasonde ist von einem sogenannten Schutzrohr umgeben. Dieses erleichtert das Sensorelement auf der gewünschten Temperatur zu halten und beugt mechanischen Schäden an der Sonde vor. Zum Eintritt der Abgase ist das Schutzrohr mit kleinen Löchern versehen.

    2. Diagnose

    Eine beschädigte Lambdasonde erkennt man in der Regel erst an schlechten Abgaswerten (NOX, HC und CO Werte sind jeweils zu hoch) bei der Abgasuntersuchung, oder beim Auslesen des Steuergerätes in der Werkstatt. Liegen die Abgaswerte zu hoch, sollte zuerst eine Sichtprüfung durchgeführt werden, um einen Defekt an der Verkabelung ausschließen zu können. Ein schlechter Durchzug beim Beschleunigen und vermehrter Auspuffqualm sowie gestiegener Verbrauch von Benzin oder Diesel deuten hingegen auf einen Totalausfall der Lambdasonde hin, die anschließend umgehend erneuert werden muss.

    3. Reparatur

    Eine defekte Lambdasonde muss stets durch ein neues Ersatzteil ersetzt werden. Hierzu kann entweder eine KFZ-Werkstatt aufgesucht oder die Arbeit in Eigenregie durchgeführt werden. Die Lambdasode sitzt zwischen dem Abgaskrümmer und dem Katalysator - häufig vor dem Mittelschalldämpfer im vorderen Teil der Auspuffanlage. Die defekte Lambdasonde wird entfernt (meist abgeschraubt) und das Neuteil angeflanscht oder angeschraubt. Alternativ zum Neuteil kann ein Gebrauchtteil eines Autoverwerters verwendet werden. Grundsätzlich ist jedoch der Einbau des neuen Autoteils vorzuziehen.

    4. Marken

    Zu den führenden Lambdasonden-Herstellern zählen NGK, Beru, Bosch, Vemo / Vierol und febi Bilstein.

    Quellen

    • http://www.autoteilestore.com/ats/lexikon/18-lambda-sonde.html http://de.wikipedia.org/wiki/Lambdasonde#Funktion
    • http://www.kfztech.de/

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