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Radnabe
Wichtige Informationen für Reparatur und Kauf
Die Radnabe ist das Zentrum an einem Rad. Die Radnabe ist direkt mit der Antriebswelle und den Bremsscheiben verbunden.
1. Bauart
Radnaben sind geschmiedete Stahlteile (wenn Achse angetrieben) oder sonst meistens Stahlgussteile. Sie gehören auch tu den extrem belasteten Bauteile eines Fahrzeugs. Radnaben sind so stabil bzw. überdimensioniert gebaut, dass sie wirklich nur bei einem Unfall verzogen bzw. beschädigt werden können.
2. Diagnose
Sollte die Radnabe beschädigt sein, ist es ratsam sie umgehend gegen ein neues Ersatzteil auszuwechseln.
3. Reparatur
Um die Radnabe auszubauen muss mit einem Schraubendreher die Abdeckkappe abhebeln und die umgebogene, kleine Sicherungslasche in einer Nut der Mutter zurück geklopft werden (aufbiegen). Mit einem Spezialschlüssel schraubt man die äußere Nutmutter der Radnabe locker bzw. ab. Dann wird die Achse angehoben (Unterstellbock verwenden!) und man schraubt das Rad ab. Man kann auch zuerst das Rad abschrauben, benötigt aber dann eine Haltevorrichtung für die Radnabe, sonst dreht sich die Gelenkwelle beim Lösen der äußeren Nutmutter mit. Die Haltevorrichtung für die Radnabe ist ein U-Profilrest, etwas gebogen und ausgeschnitten.
4. Marken
Hersteller im Bereich der Radnabe sind u.a. SKF, Mapco
Quellen
- hanshehl.de/tipp21b.htm#b1