Schraubenfeder, Fahrwerksfeder

Fahrzeugauswahl

Fahrzeugkatalog
    • ccm
    • KW
    • PS
    • Baujahr

Fahrzeugpapiere / Schlüsselnummern Wo finde ich diese Informationen? Fahrzeugschein

Die beliebtesten Angebote bei DAPARTO

Schraubenfeder, Fahrwerksfeder für alle Fahrzeuge

Schraubenfeder, Fahrwerksfeder

Wichtige Informationen für Reparatur und Kauf

Die Schraubenfeder ist Teil der Fahrwerks bzw. der Federung in einem Fahrzeug. Es handelt sich um eine gewundene Torsionsfeder (Druckfeder). Beim Pkw haben Schraubenfedern andere Federarten wie die Blattfeder fast völlig verdrängt. Dies hängt unter anderem mit ihrer kompakten Bauform sowie ihren Leistungswerten zusammen. Gemeinsam mit dem Stoßdämpfer bildet die Fahrwerksfeder zwei sehr wichtige Bestandteile des Federbeins. Zusätzlich zu den als Standard verbauten Achsfedern gibt es als Tuning-Zubehör für PKW auch so genannte "Tieferlegungsfedern." Mit diesen sowie mit entsprechend ausgelegten Stoßdämpfern kann ein Fahrzeug "tiefer gelegt" werden und erhält dadurch eine verbesserte Straßenlage.

1. Bauart

Die Schraubenfeder oder Fahrwerksfeder (auch "Achsfeder" genannt) wird aus so genantem "Federdraht" zylinder-, kegel- oder tonnenförmig gewickelt und auch als Miniblock-Feder bezeichnet. Man unterscheidet hier je nach äußerer Belastung zwischen Zug- und Druckfeder. Die Hauptbelastungsrichtung verläuft in Richtung der Federachse; die Enden der Feder können sich dabei geringfügig gegeneinander verdrehen. Der Querschnitt des Federdrahtes wird bei Belastung auf Torsion beansprucht. Die Charakteristik eine Fahrwerksfeder kann durch Bereiche mit veränderlichem Drahtdurchmesser, variabler Steigung oder sich veränderndem Federdurchmesser (kegelstumpfförmige Schraubenfeder) gestaltet werden. Schraubenfedern sind an der Hinterachse zwischen Achslenker und einem am Längsträger montierten Lagerbock eingesetzt. Fahrwerksfedern sind nicht durch Schrauben oder ähnliches fixiert. Sie werden vielmehr durch das Fahrzeuggewicht und entsprechende Aufnahmen am Federbein in Position gehalten werden. Modell- und fahrwerksabhängig finden sich an Ober- und Unterseite des Federbeins so genannte Federteller, auf bzw. zwischen denen die Achsfeder aufliegt über die in Grenzen auch die Fahrzeughöhe hinten eingestellt werden kann.

2. Diagnose

Schraubenfedern oder Fahrwerksfedern können durch Belastung brechen und müssen dann beidseitig ausgetauscht werden. Bei älteren Fahrzeugen kann es zum Verschleiß der Achsfedern kommen, der sich durch ein "Setzen" der Feder zeigt. In diesem Fall leiden die Fahreigenschaften des Fahrzeugs vor allem in Kurven und auf unebener Strecke. Die Federn müssen auch in diesem Fall paarweise ausgetauscht werden.

3. Reparatur

Bei einem Wechsel der Fahrwerksfedern sollte grundsätzlich auch ein Tausch der Federteller bzw. Unterlagen vorgenommen werden, da diese ebenfalls verschleißen. Die Schraubenfedern müssen vor dem Einbau auf eventuelle Lackschäden geprüft. Sofern diese festgestellt werden müssen sie ausgebessert werden, um die Bildung von Rost zu verhindern. Beim Ausbau müssen zuerst die Befestigungen der Stabilisatoren an den Achslenkern gelöst werden. Der Stabilisator wird anschließend nach unten weggedreht. Im nächsten Schritt muss das Auto angehoben werden, so dass die obere Befestigungsschraube am Stoßdämpfer erreicht werden kann. Danach wird die Befestigungsschraube gelöst und entfernt. Das Fahrzeug muss weiter angehoben werden, um den Achslenker herunter zu lassen. Dadurch wird die Schraubenfeder entlastet. Die Fahrwerksfeder kann anschließend nach hinten entnommen werden. Zum Einbau einer neuen Achsfeder wird in umgekehrter Reihenfolge verfahren.

4. Marken

Schraubenfedern bzw. Fahrwerksfedern werden u.a. von den nachfolgend genannten Ersatzteile-Herstellern angeboten: Spidan, Sachs, H&R und Eibach

Quellen

  • http://www.kfz-tech.de/SchraubenfederP.htm
  • http://www.t4-wiki.de/wiki/Schraubenfeder