Zahnriemen für alle Fahrzeuge
Fahrzeugauswahl
Zahnriemen für alle Fahrzeuge
1. Bauart
Alternativen zum Zahnriemen-Antrieb sind der Rollenketten-Antrieb (bzw. Steuerketten-Antrieb), der Stirnradantrieb und der Königswellen-Antrieb. Die Vorteile des Zahnriemens gegenüber den genannten Verfahren liegen u.a. in der geringen zu bewegenden Masse, dem geräuscharmen Lauf, dem geringeren Preis und dem Wegfall der Schmierung. Allerdings muss es in Kauf genommen werden, dass der Zahnriemen relativ häufig bzw. regelmäßig gewechselt werden muss.
Ein Zahnriemen kann aus verschiedenen Werkstoffen gefertigt sein; u.a. sind Zahnriemen aus Kunststoff, Glasfaser und Stahldrahteinlagen häufig im Ersatzteile-Handel zu finden.
Die Spannung des Zahnriemens wird häufig durch automatische Zahnriemen-Spanner vorgenommen. Es ist aber auch üblich, die Nebenaggregate mit einer Verstellung zu versehen, über die eine Vorspannung vorgenommen werden kann.
2. Diagnose
Der Zahnriemen darf nicht verölt oder rissig sein. Die Flanken der Verzahnung müssen in jedem Fall intakt sein.
3. Reparatur
Ein Zahnriemen, der zu Reparatur und Wartungsarbeiten abgenommen werden muss, darf nicht wieder eingesetzt werden, sondern muss durch einen neuen Riemen ersetzt werden.
Zahnriemen dürfen nicht geknickt werden und nicht mit Schmierstoffen in Berührung geraten. Neben dem Wechsel des Zahnriemens empfiehlt sich immer auch der gleichzeitige Wechsel weiterer Bauteile wie der Spannrolle.
4. Marken
Zu den namhaften Herstellern von Zahnriemen im Ersatzteile-Bereich gehören u.a. Quinton Hazell, Febi Bilstein, Continental, Bosch, Gates, Triscan, Dayco, Mapco, und Lemförder.
Quellen
- Meisterwissen im Kfz-Handwerk; Vogel Buchverlag; 2007
- Kraftfahrzeugtechnik; westermann; 2005
- Handbuch Kraftfahrzeugtechnik; Vieweg; 2007
- Jetzt helfe ich mir selbst, Opel Astra F, Band 156; Motorbuch Verlag; 1995