Die Zündkerze und ihre wichtige Funktion

Für die Zündung des Kraftstoff-Luft-Gemisches in einem Benzin-Verbrennungsmotor wird ein Zündfunke benötigt. Dieser wird durch die Spannung der Zündspule von der Zündkerze in den Zylinder geleitet und zwischen den Elektroden der Kerze erzeugt.

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Zündkerzen

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Aufgabe

Die benötigte Zündspannung wird von der Zündspule erzeugt, Aufgabe der Zündkerze ist es diese in den Zylinder zu leiten, damit zwischen den Elektroden der Zündkerze der Zündfunken erzeugt werden kann. Gehäuse und Anschlussbolzen der Zündkerze bestehen aus Stahl, der Isolator des Bauteils aus einer speziellen Keramik. Um unteren Ende befindet sich die angeschweißte Masseelektrode, welche aus einer Nickel-Chrom-Legierung gefertigt ist. Zwischen dieser und der Mittelelektrode wird der Zündfunken erzeugt. Je nach Kerzentyp besteht die Mittelelektrode ebenfalls aus einer Nickel-Chrom-Legierung mit und ohne Kupferkern, zum Teil aber auch aus Silber oder Platin. Um eine einwandfreie Wirkungsweise der Kerze zu gewährleisten spielen zwei Faktoren eine entscheidende Rolle, zum einen der Elektrodenabstand und zum anderen der Wärmewert der Zündkerze. So bringt ein großer Elektrodenabstand zwar einen langen und sehr kräftigen Zündfunken, erfordert dafür aber eine hohe Zündspannung. Der Elektrodenabstand wird darum bei Zündkerzen möglichst klein gehalten, auch um eine gewisse Zündspannungsreserve zu haben und die Abnutzung und Verschmutzung der Elektroden zu vermeiden, was sonst zu Zündaussetzern führen würde.

Diagnose

Für ein sicheres Arbeiten der Zündkerze ist ein gewisser Temperaturbereich des Isolatorfußes nötig, der zwischen der Selbstreinigungstemperatur von ca. 400 Grad und der Glühzündungstemperatur von über 900 Grad liegen sollte. Wird die Selbstreinigungstemperatur unterschritten, ist die Zündkerze nicht mehr in der Lage sich selbst von Verschmutzungen durch sogenanntes Wegbrennen zu reinigen. Durch entstehende Nebenschlüsse kann es so zu Zündaussetzern kommen. Wird die Glühzündungstemperatur überschritten, hat das die Glühzündung und eine klopfende Verbrennung zur Folge. Auch Fehler im Motormanagement oder Undichtigkeiten im Motor können die Funktion der Zündkerze beeinträchtigen oder völlig zum erliegen bringen.

Reparatur

Der Wechsel der Zündkerzen in festgelegten Intervallen gehört zum Inspektions- und Wartungsplan der meisten Fahrzeuge und wird bei diesen Arbeiten gleich mitgemacht. Je nach Bauart und Einbaulage des Motors gehört der Ein- und Ausbau der Zündkerzen zu den eher weniger aufwendigen Instandsetzungsarbeiten an einem Kraftfahrzeug, natürlich gibt es aber auch Ausnahmen. Wichtig beim Einbau neuer Zündkerzen ist es diese mit dem vom Hersteller vorgeschrieben und richtigem Drehmoment festzuziehen, um Schäden am Gewinde der Zündkerze und am Zylinderkopf zu vermeiden.