Welche Autobatterie brauche ich, worauf muss ich achten?

Wem ist das noch nicht passiert? Man setzt sich morgens ins Auto, will einfach nur zur Arbeit fahren und auf einmal springt die Karre nicht mehr an. Und das ausgerechnet im Winter. Spätestens jetzt wird es Zeit für eine neue Autobatterie. Worauf man beim Kauf einer neuen Autobatterie achten muss, möchten wir Euch in dem Beitrag erklären.

Kurz gesagt

  • Eine neue Autobatterie sollte eine Spannung von mehr als 12,5 Volt haben. Liegt die Spannung niedriger, muss nachgeladen werden.
  • Die Kapazität der Autobatterie sollte dem Fahrzeug angemessen sein.
  • Aktuelle Ca/Ca-Starterbatterien können alle Arten konventioneller Nassbatterien ersetzen. Ein Upgrade von einer konventionellen Nassbatterie auf eine EFB oder von einer EFB auf eine AGM kann sinnvoll sein. Ein Downgrade ist jedoch nicht zu empfehlen.
  • Altbatterien kann man beim Händler, aber auch u. a. beim Recyclinghof oder beim Baumarkt zurückgeben.
  • Autobatterien kosten zwischen 30 € und 170 €.
  • Empfehlenswerte Hersteller von Autobatterien sind Exide, Varta, Banner und Bosch.
  • Manche Batterien müssen angelernt werden.

Bringt es etwas, die Autobatterie nochmal aufzuladen? Wie viel Volt muss eine Autobatterie haben?

Springt das Auto nicht mehr an und muss fremdgestartet werden, kann die Batterie durch längeres Fahren auf Autobahn oder Landstraße (gut und gerne zehn bis zwölf Stunden) aufgeladen werden. Auch wenn sie danach wieder funktioniert, sollte man sicherheitshalber prüfen, ob sie nur entladen war oder ob sie Schaden genommen hat und getauscht werden sollte.

Viele Leute probieren mit ihrem heimischen Ladegerät ihre alte Autobatterie nochmal aufzuladen. Meistens ist dieser Versuch aber nicht von Erfolg gekrönt. Vielleicht kann man so noch ein bis zwei Tage überbrücken, bis die neue Autobatterie da ist. Besser ist es aber, eine Autobatterie von Anfang an zu pflegen. Das heißt, man sollte regelmäßig ein Ladegerät anschließen, das die Autobatterie nachlädt, und nach der vollständigen Ladung automatisch eine Erhaltungsladung durchführt. Natürlich ist das nur möglich, wenn man über einen privaten Stellplatz verfügt.

Häufig wird auch die Spannung einer Batterie gemessen und dann kommt die Frage auf, wie viel Volt die Batterie eigentlich haben muss. Dabei ist die Spannung einer Autobatterie nur sehr begrenzt aussagekräftig. Allgemein kann man aber sagen, dass eine neue Autobatterie eine Spannung von mehr als 12,5 V aufweisen sollte. Falls die Ruhespannung unter 12,5 V liegt, sollte die Batterie mittels Ladegerät nachgeladen und erneut überprüft werden. Sollte nach dem Nachladen die Ruhespannung immer noch niedriger als 12,5 V sein, ist davon auszugehen, dass die Starterbatterie nicht mehr ihre maximale Kapazität bzw. Leistung haben wird.

Liegt die Ruhespannung unter 11,0 V, liegt vermutlich ein Zellenschluss (Kurzschluss) in der Batterie vor. Spätestens jetzt sollte die Batterie gewechselt werden.

Welche Autobatterie brauche ich, welche Autobatterie ist die beste?

Allgemein kann man sagen, dass sich ein Wechsel der Autobatterie alle sieben Jahre empfiehlt, doch es ist sinnvoll, die Batterie jährlich zu testen, um einen sich anbahnenden Defekt frühzeitig zu erkennen.

Tipp

Aktuelle Fahrzeuge verfügen über ein Batteriemanagementsystem (BMS), welchem unbedingt mittels Tester Typ und Kapazität der Autobatterie mitgeteilt werden muss. Selbst wenn man eine Batterie gleichen Typs und mit gleicher Kapazität einbaut, sollte man diese Informationen übermitteln, da beispielsweise ein etwas anderer Innenwiderstand der neuen Autobatterie eine ungewollte Reaktion des Batteriemanagements hervorrufen und somit auch zu einer verfrühten Alterung der Batterie führen kann.

Grundsätzlich sind alle Starterbatterien für PKWs mit einer Nennspannung von 12 V Bleiakkus und basieren auf dem gleichen chemischen Prinzip. Trotzdem unterscheiden sie sich in ihrem technischen Aufbau. Grundsätzlich kann man drei Varianten unterscheiden: die konventionelle Nassbatterie, die EFB-Batterie und die AGM-Batterie (Näheres dazu weiter unten).

Der Bleiakkumulator oder kurz Bleiakku ist die Urform der Autobatterie, die sich bis heute bewährt hat. Ein Bleiakku mit einer Nennspannung von 12 Volt DC besteht immer aus sechs Kammern (Zellen), die in Reihe geschaltet sind. Somit verfügt eine der Batteriezellen über eine Nennspannung von 2 V. In jeder Batteriezelle befinden sich ein positiver und ein negativer Plattensatz, die in eine mit destilliertem Wasser verdünnte Schwefelsäure getaucht sind. Die Plattensätze bestehen aus mehreren Elektroden und die Elektroden bestehen wiederum aus jeweils einer Platte und einem Gitter. Dabei bestehen die positiven Platten aus Bleidioxid und die negativen Platten aus reinem Blei. Die Gitter sollen die eher weichen Platten stabilisieren und die Leitfähigkeit erhöhen. Für diesen Zweck bestehen die Gitter aus einer Bleilegierung und genau anhand dieser Legierungen werden die Nassbatterien unterschieden.

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Konventionelle Nassbatterie

1. Blei-Antimon-Legierung (Sb+/Sb-)

Antimon (Sb) ist das klassische Element, mit dem Blei legiert wird, um es zu härten (Hartblei). Starterbatterien mit Gittern aus einer Blei-Antimon-Legierung sind normalerweise nicht wartungsfrei. Sie gasen relativ viel und verlieren somit über die Zeit Wasser, weshalb sie über Verschlussstopfen verfügen, über die gelegentlich destilliertes Wasser nachgefüllt werden muss.

2. Blei-Antimon-Legierung plus Blei-Kalzium-Legierung (Sb+/Ca-)

Durch das Kalzium sind diese Starterbatterien weniger zyklenfest, sie verfügen also über eine geringere Lebensdauer. Dafür haben sie eine etwas höhere Startleistung und sind wartungsfrei. Achtung: “Wartungsfrei” bedeutet hier nicht absolut wartungsfrei, daher verfügen auch sie über (etwas weniger offensichtliche) Verschlussstopfen.

3. Blei-Kalzium-Legierung (Ca+/Ca-)

Calium-Calcium-Starterbatterien waren lange Zeit der Standard unter den Starterbatterien. Sie bestechen durch eine wesentlich höhere Starterleistung als Antimon-Batterien und neigen auch weniger dazu zu gasen, dafür sind sie aber auch wesentlich weniger zyklenfest. Sie waren die ersten absolut wartungsfreien Starterbatterien, die über keine Möglichkeit mehr verfügen, destilliertes Wasser nachzufüllen. Bei Fahrzeugen ohne Start-Stopp-System werden sie nach wie vor verbaut.

4. Blei-Kalzium-Legierung plus Blei-Silber-Legierung (Ca+/Ag-)

Starterbatterien mit Silber als Legierungselement nehmen in der Liste eine Sonderstellung ein. Um eine Kalzium-Silber-Starterbatterie zu laden, braucht man eine höhere Ladespannung als bei den anderen Batterien. Die Ladespannung muss dabei zwischen 14,4 V und 14,8 V liegen. Normalerweise können moderne Ca/Ca-Autobatterien auch diese erhöhte Ladespannung ertragen, andersherum reicht die zu niedrige Ladespannung den Ca/Ag-Autobatterien meist nicht aus, um vollständig geladen zu werden. Würde eine klassische Antimon-Autobatterie dauerhaft mit über 14,4 V geladen werden, würde das zu vermehrtem Gasen der Batterie und folglich zu einem schnelleren Ableben der Starterbatterie führen.

Bei den normalen Nassbatterien, die sich aktuell auf dem Markt befinden, wird man von den Herstellern meistens im Unklaren darüber gelassen, welche Legierungen zum Einsatz kommen. Allgemein kann man aber sagen, dass es so gut wie nur noch „absolut wartungsfreie“ Ca/Ca-Autobatterien als Nassbatterien auf dem Markt gibt. Durch weiterentwickelte Gitter-Technologien ertragen die meisten Ca/Ca-Starterbatterien auch eine Ladespannung von 14,8 V, weshalb sie mittlerweile auch als Ersatz für Starterbatterien mit Blei-Silber-Legierung verwendet werden können.

Wenn man nicht über ein Start-Stopp-System verfügt und die alte Batterie auch eine konventionelle Nassbatterie war, kann man bedenkenlos wieder eine Nassbatterie einbauen. Als Kurzstreckenfahrer könnte man darüber nachdenken, statt einer herkömmlichen Nassbatterie eine EFB zu verbauen.

EFB-Batterie

EFB steht für „enhanced flooded battery“, was so viel bedeutet wie „verbesserte Nassbatterie“. Sie ist auch als AFB (Advanced Flooded Battery) und ECM (Enhanced-Cycling-Mat) bekannt und so etwas wie ein Mittelding zwischen Nassbatterie und AGM-Batterie. Sie ist nicht nur als Ersatz für konventionelle Nassbatterien gedacht, sondern eignet sich auch für Fahrzeuge mit Start-Stopp-System, weshalb sie heute der Standard in Klein- und Mittelklassewagen mit Start-Stopp-System sind.

Vom Aufbau her entspricht sie einer Nassbatterie, welche jedoch an den positiven Platten über ein Kunststoffvlies (Polyester-Scrim) verfügt und damit das Bleidioxid bei der Reduktion stabilisiert. Dadurch erreichen die EFBs eine bis zu doppelt so hohe Zyklenfestigkeit und nehmen schneller die Ladung auf als konventionelle Nassbatterien. Verfügt das Fahrzeug über eine EFB ab Werk, sollte auch wieder eine EFB eingebaut werden. Gerade Fahrzeuge mit Start-Stopp-System brauchen unbedingt wenigstens eine EFB.

Ein Upgrade von einer EFB- auf eine AGM-Batterie ist prinzipiell immer möglich, ein Downgrade von einer EFB- auf eine konventionelle Nassbatterie dagegen eher nicht, da die konventionelle Nassbatterie schnell mit dem Start-Stopp-Betrieb überfordert ist und schneller altert.

AGM-Batterie

AGM steht für „absorbent glass mat“, was so viel bedeutet wie „absorbierendes Glasvlies“. Bei der AGM-Batterie handelt es sich um einen Bleiakku, der Unterschied besteht nur darin, dass der komplette Elektrolyt, also die Schwefelsäure, in einem Glasvlies gebunden ist. Darum kann eine AGM-Batterie auch nicht bei einer Beschädigung auslaufen und man spricht nun auch nicht mehr von einer Nassbatterie.

AGM-Batterien haben eine bis zu drei Mal so hohe Zyklenfestigkeit wie eine konventionelle Nassbatterie und können schneller viel Strom aufnehmen und abgeben. Deshalb werden AGM-Batterien vor allem bei Oberklassefahrzeugen, großvolumigen Motoren mit Start-Stopp-System und bei Fahrzeugen mit Bremsenergierückgewinnung eingesetzt.

Verfügt das Fahrzeug über eine AGM-Batterie ab Werk, sollte auch wieder eine AGM-Batterie eingebaut werden. Ein Downgrade von einer AGM-Batterie auf eine EFB oder sogar auf eine konventionelle Nassbatterie sollte unbedingt vermieden werden, da diese mit dem Start-Stopp-Betrieb, den großen Verbrauchern und der Bremsenergierückgewinnung überfordert ist und schneller altert.

Fazit

Aktuell auf dem Markt verfügbare Ca/Ca-Starterbatterien können problemlos alle anderen Arten von konventionellen Nassbatterien ersetzen. Ein Upgrade von einer konventionellen Nassbatterie auf eine EFB- oder von einer EFB- auf eine AGM-Batterie ist immer möglich und kann für den Einzelnen sinnvoll sein. Ein Downgrade sollte dagegen vermieden werden, da die Autobatterie sonst oft an ihre Belastungsgrenze kommt und somit schneller altert. Am einfachsten kauft man die neue Batterie vom gleichen Typ wie die alte Batterie.

Übrigens hängt die Lebensdauer einer Autobatterie stark vom eigenen Fahrverhalten ab. Wer viel Kurzstrecke fährt, braucht vielleicht schon nach drei Jahren eine neue Batterie. Ansonsten können die Batterien sechs bis sieben Jahre halten, bei sehr schonender Fahrweise auch zehn Jahre oder länger.

Wie groß muss die neue Batterie sein?

Wie groß die neue Starterbatterie sein muss, ermittelt man am besten, indem man die äußeren Abmaße der alten Batterie ausmisst. Die äußeren Abmaße der meisten Starterbatterien sind nach einer europäischen Norm (EN) genormt und einige auch noch nach einer japanischen Industrienorm (JIS). Ob man eine Autobatterie nach EN oder JIS (Japan Industrial Standard) braucht, erkennt man sofort an den Polen und der Befestigungsart der Autobatterie.

Die Pole einer Autobatterien nach EN sind immer aus Sicherheitsgründen durch einen Kunststoffaufbau auf der Batterie geschützt. Zum einen wird dadurch verhindert, dass man die Autobatterie um 180 ° verdreht einbaut, und zum anderen ist es dadurch schwerer, einen Kurzschluss zu erzeugen. Autobatterien nach EN werden immer an ihrer Bodenleiste befestigt.

Bei einer Autobatterie nach JIS stehen die Batteriepole völlig frei und ungeschützt auf der Batterie. Autobatterien nach JIS werden immer mit einem Bügel über die Batterie befestigt.

Europäische Starterbatterien für PKWs sind immer 175 mm breit und 175 mm oder 190 mm hoch. Bei den 175 mm hohen europäischen Autobatterien sitzt der Pluspol immer rechts, wenn man von vorn auf die Autobatterie schaut. Bei allen anderen Autobatterien muss man darauf achten, ob der Pluspol rechts oder links sitzt, aber in den meistens Fällen sitzt er rechts. Die folgende Liste enthält die gängigen Längen der Autobatterien nach EN.

  • 175 mm
  • 207 mm
  • 242 mm
  • 278 mm
  • 315 mm
  • 353 mm
  • 394 mm

Hinweis: AGM-Batterien sind in der Regel 190 mm hoch.

Die japanische Starterbatterien sind dagegen immer 127 mm bis 129 mm oder 173 mm bis 175 mm breit und zwischen 200 mm und 229 mm hoch. Durch die relativ einfache Befestigungsart können Breite und Höhe ein wenig variieren. In der Länge wird man bei der Wahl der Starterbatterie nur durch die Länge des Trägerblechs und durch die Länge der Kabel eingeschränkt, sodass die Länge stärker variieren kann als die Breite und die Höhe.

Wie viel Ah brauche ich und was ist der Kälteprüfstrom?

Häufig hört man, dass man die größtmögliche Autobatterie, also die mit der größtmöglichen Kapazität, die in das Fahrzeug einbauen soll. Diese Aussage ist allerdings sehr kritisch zu betrachten. Man kann immer davon ausgehen, dass die Autobatterie, die werksseitig eingebaut wurde, auf das Fahrzeug abgestimmt ist. Die Größe der Kapazität wird in erster Linie an der Größe des Motors bemessen, da die Autobatterie in erster Linie als Starterbatterie dient und die Kapazität in indirektem Zusammenhang mit dem Kälteprüfstrom steht. In zweiter Linie wird die Kapazität der Autobatterie anhand der elektrischen Verbraucher und damit auch anhand des Generators (Lichtmaschine) bemessen.

Wählt man nun eine zu große Autobatterie, kann das dazu führen, dass die Autobatterie nie vollständig geladen wird und dadurch früher altert. Wählt man die Starterbatterie zu klein, kann das dazu führen, dass die Startleistung der Batterie schon bei etwas niedrigeren Temperaturen nicht mehr ausreicht, um das Fahrzeug zu starten.

Die Startleistung einer Autobatterie wird indirekt über den Kälteprüfstrom angegeben. Dieser Kälteprüfstrom sagt aus, wie viel Strom die Autobatterie bei ‑18 °C über 30 Sekunden abgeben kann, ohne dass die Spannung der Batterie einbricht. Also bewirkt ein höherer Kälteprüfstrom auch ein besseres Startverhalten.

Wo soll ich meine alte Autobatterie entsorgen und wie bekomme ich mein Pfand zurück?

Autobatterien sind Sondermüll, lassen sich aber gut recyceln. Deshalb muss seit 2009 beim Kauf einer neuen Autobatterie die alte Autobatterie wieder zurückgegeben oder ein Pfand bezahlt werden. Bei Onlinehändlern erscheint die Rückgabe der alten Autobatterie zunächst schwierig, dabei ist es eigentlich ganz einfach. Natürlich kann man die alte Batterie bei dem Händler, von dem man die neue Batterie gekauft hat, vor Ort abgeben oder per Paketdienst zurückschicken. Zur Rückgabe vor Ort ist der Händler jedoch oft zu weit entfernt und Autobatterien dürfen nur dann per Paketdienst verschickt werden, wenn sie als auslaufsicher gelten und die Pole vor einem Kurzschluss geschützt sind. Als wirklich auslaufsichere Autobatterien gelten nur AGM-Batterien.

Der einfachste Weg sein Pfand zurück zu erhalten ist es, die Autobatterie bei einem Recyclinghof, einem Schotthändler oder einem Autobatteriehändler (z. B. Baumarkt) abzugeben und sich die Entsorgung quittieren zu lassen. Diese Quittung schickt man dann per E‑Mail an den Händler, bei dem man die neue Autobatterie gekauft hat, und dieser überweist einem dann das Geld zurück.

Beim Paketversand muss beachtet werden, dass Autobatterien nur dann per Paketdienst verschickt werden dürfen, wenn sie als auslaufsicher gelten und die Pole vor einem Kurzschluss geschützt sind. Als wirklich auslaufsichere Autobatterien gelten nur AGM-Batterien.

Muss man eine neue Batterie anlernen?

Immer mehr moderne Autos verfügen über intelligente Batterie-Energiemanagement-Systeme. Damit soll trotz höherer Belastung an der Batterie eine lange Lebensdauer gewährleistet werden. Sie steuern z. B. das Start-Stopp-System, regulieren die Leistungsabgabe und überwachen den Zustand der Batterie. Das System ist sozusagen immer im Bilde über den Zustand der Batterie und kann z. B. den Ladestrom anpassen. Beim Anlernen wird dem Fahrzeug signalisiert, dass eine neue Batterie an Bord ist. Daraufhin stellt sich die Bordelektronik auf die Batterie ein und die Systeme im Fahrzeug arbeiten weiterhin wie gewohnt. Wird die Batterie nicht angelernt, kann es zu Fehlermeldungen im Bordcomputer kommen, die Start-Stopp-Funktion kann ausfallen oder einzelne Komfortsysteme arbeiten nicht zuverlässig.

Je nach Automarke und der Funktionalität des verbauten Systems weichen die Anlernprozesse ab. Bei einigen Fahrzeugen kann das Anlernen eigenständig erledigt werden, bei anderen ist ein Werkstattbesuch oder ein Diagnosegerät erforderlich. Ob ein Anlernen der Batterie notwendig ist, sollte vor dem Wechsel geprüft werden. Die Information dazu kann die Bedienungsanleitung vom Fahrzeug liefern, denn dort steht, welcher Batterie-Typ im Fahrzeug verbaut ist. Notwendig ist das Anlernen bei einer EFB- oder AGM-Batterie.

FAQ

Wie lang hält eine Autobatterie?

Alle Hersteller geben zwei Jahre Gewährleistung (private Nutzung) auf ihre Autobatterien. Je nach Fahrweise und Pflege können Autobatterien auch mehr als zehn Jahre halten.

Wie viel kostet eine Autobatterie?

Je nach Kapazität und Typ muss man mit 30 € bis 170 € für eine Autobatterie rechnen. Wer die Preise für Autobatterien vergleicht, kann oft viel Geld sparen.

Muss jede neue Autobatterie angelernt werden?

Nein, ob die Batterie angelernt werden muss, hängt vom Fahrzeug ab. Wenn ein Anlernen nötig ist und nicht erfolgt, kann es zu Fehlermeldungen oder einem Ausfall diverser Funktionen kommen.

Wo findet man günstige Angebote?

Bei DAPARTO natürlich, Preise für Autobatterien vergleichen und günstig bestellen.

Welche Marken sind zu empfehlen?

Die namhaftesten Hersteller von Starterbatterien sind Exide, Varta, Banner nud Bosch.


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DAPARTO haftet nicht für Verluste, Verletzungen, Schäden am Eigentum, die während des Reparatur- oder Ersatzprozesses durch eine fehlerhafte Anwendung oder eine Fehlinterpretation der bereitgestellten Informationen auftreten.

Die Informationen dienen nur zur Information und können einen Spezialisten nicht ersetzen. DAPARTO haftet nicht für die falsche oder gefährliche Verwendung von Geräten, Werkzeugen und Ersatzteilen. DAPARTO empfiehlt bei allen Reparaturen stets vorsichtig zu arbeiten und alle Sicherheitsregeln zu beachten.